Zika – Informationen und Tipps vom Tropeninstitut und der WHO

Seit wenigen Wochen ist das Zika-Virus fast allgegenwärtig, kaum eine Nachrichtensendung, Webseite oder Tageszeitung berichtet nicht darüber. Man könnte den Eindruck bekommen, es handelt sich um einen neuen, unbekannten Erreger, dabei ist das Zika-Virus bereits seit Ende der 40er-Jahre bekannt und immer mal wieder aufgetreten:

  • 1947 in Uganda
  • 2007 auf Yap in Micronesien
  • 2013 auf Tahiti
  • 2014 auf Neukaledonien und den Cook Inseln

Auch in verschiedenen Ländern in Europa gab es in den vergangenen Jahren immer wieder Fälle. Die genaue Anzahl ist nicht bekannt, da die Infektion in aller Regel sehr harmlos verläuft, manchmal sogar ohne Symptome.

Höchstwahrscheinlich ist eine Zika-Infektion für schwangere Frauen problematisch. Es wird ein Zusammenhang zwischen Fehlbildungen bei Säuglingen und einer Infektion der Mutter vermutet. Definitive Belege gibt es noch nicht, jedoch starke Vermutungen. Eine kostenlose Umbuchung wird von den Fluggesellschaften angeboten.

Schutz vor dem Zika-Virus

Die Übertragung des Virus erfolgt durch eine Stich der Aedes-Stechmücke, die ausschließlich in tropischen Gebieten vorkommt. Bergregionen beispielsweise in den Anden, der Süden von Argentininen & Chile und ähnliche Regionen bergen keine Risiken. In den tropischen Regionen hingegen gelten die selben Tipps, wie bei allen Mücken & Moskitos:

  • die Haut möglichst vollständig bedecken
  • helle, locker sitzende Kleidung
  • In Mücken-Prophylaxe hat sich der Wirkstoff DEET u.a. aufgrund seiner langen Wirkdauer bewährt
  • die Insekten sind in der Dämmerung besonders aktiv
  • Moskitonetze

Eine Übertragung von Mensch zu Mensch kann nur durch ungeschützten Geschlechtsverkehr oder verunreinigte Blutkonserven erfolgen.

Informationen und Links zum Zika-Virus

Im folgenden haben wir einige Links und Informationsquellen (unter anderem von der WHO und vom Tropeninstitut) zum Zika-Virus zusammengestellt:

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